Ryder Cup: Duell mit Tradition zwischen Europa und den USA

Alle zwei Jahre schaut die Welt im Herbst auf den Kontinentalwettstreit im Golf. Der Ryder Cup, bei dem Team Europa und Team USA gegeneinander antreten, findet abwechselnd in den Vereinigten Staaten und auf europäischem Boden statt.

Doch aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Ryder Cup in Whistling Straits, der ursprünglich vom 25. bis 27. September 2020 stattfinden sollte, auf den 21. bis 26. September 2021 verschoben.

Ryder Cup: Duell mit Tradition zwischen Europa und den USA

Ein britischer Samenhändler gab dem Cup seinen Namen. Der 1858 in Preston geborene Samuel Ryder begann erst mit 50 Jahren Golf zu spielen. Der durch den Verkauf von Pflanzensamen in Kleinstmengen zu Vermögen gekommene Engländer hoffte, auf dem Rasen gesünder zu werden. 1927 stiftete er einen Pokal: den Ryder Cup. Dazu animiert hatte ihn ein Match zwischen englischen und amerikanischen Golfern. Doch er änderte das Spielformat. Den ersten Ryder Cup im amerikanischen Worchester (Massachusetts) entschieden die Amerikaner mit 9,5 zu 2,5 Punkten deutlich für sich.

Seitdem treten alle zwei Jahre – mit Unterbrechung während des Zweiten Weltkrieges, einer Verschiebung wegen der Terroranschläge am 11. September 2001 und der Corona-Pandemie 2020 – die besten Golfer Europas und der USA in Mannschaften à zwölf Spielern gegeneinander an. Die Austragungsorte wechseln kontinuierlich.

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